Online zuerst, Festivals danach. Alles ist nach Wirkung je Aufwand sortiert: oben, was am meisten bringt und am wenigsten kostet. Jeder Punkt lässt sich aufklappen und kommentieren.
Termin bestätigen, Song zu FM4 Soundpark, mica Release Radar, Playlist mit Teil 1 und 2, Clips auf den Bandkanälen, AKM-Status klären, Fotos der Band.
Credits, Screener, Einreichungen, Premiere anfragen, Making-of, Freigabe aller Texte.
Pressetexte, Kontaktliste, Fristen im Blick, LinkedIn.
Zahl rechts = Hebel × Chance ÷ Aufwand. Antippen für Details, Ansprechpartner und Kommentare.
Was: Einreichung in Best Music Video plus passende Craft-Kategorien, dazu die Kategorie Best AI.
Warum: Daniel hat die BMVA dreimal gewonnen. Das Festival nimmt Videos, die schon online sind, und hat eine eigene KI-Kategorie. Eine Nominierung ist der stärkste Satz für jede Presseanfrage danach.
Was: Ein Medium bekommt das Video zwei Stunden vor allen anderen und schreibt dazu. Nacheinander anfragen, nie gleichzeitig: zuerst FM4, dann The Gap, dann Musikexpress oder DIFFUS.
Warum: Eine Premiere bringt einen Text mit Absender statt eines nackten Links. Ab da zitiert jeder diesen Text.
Was: Song im FM4 Soundpark hochladen (Bandprofil), Bemusterung per Mail an die Musikredaktion: Metadaten und Links, keine Anhänge.
Warum: FM4 ist die wichtigste Tür für österreichische Alternative. Läuft der Song dort, trägt er das Video mit.
Was: Promonews, Directors Notes, shots, LBB, Stash, Motionographer. Kurzer Text zur Machart, Credits, Link.
Warum: Hier lesen Labels, Agenturen und Produktionsfirmen. Das ist die Reichweite, die nächste Aufträge bringt.
Was: Mail mit Release-Datum, Links, Cover und Pressetext an music austria.
Warum: Fast sicher drin, bettet Videos ein und wird von der heimischen Branche gelesen.
Was: Die beiden ersten Videos als Playlist "Krawauli" zusammenfassen, Endkarten auf K3 setzen, Original-Links behalten. Making-of von Teil 2 posten.
Warum: Wer K3 sieht, findet die Reihe. Kostet eine Stunde und arbeitet jahrelang.
Was: Moshel Film als Musikvideoproduzent bei der LSG registrieren, K3 mit ISRC melden. Band klärt AKM-Status des Songs.
Warum: Tantiemen aus Ausstrahlungen und Zugang zur LSG-Videoförderung 2027.
Was: Music Video Competition, eigene Jury.
Warum: Billig, keine Premierenregel, guter Ruf im europäischen Kurzfilm.
Was: Daniel zeigt Entscheidungen aus der Postproduktion, nie das ganze Video vorab. Credits mit verlinkter Crew am Release-Tag.
Warum: Branche sieht die Arbeit hinter dem Video, nicht nur das Ergebnis.
Was: Einreichung im Filmwettbewerb per Screener-Link. DCP für die Vorführung einplanen.
Warum: Das Festival des österreichischen Films. Online-Release ist kein Hindernis.
Was: Einreichen, solange das Video unveröffentlicht ist. Antwort dauert bis zu vier Wochen.
Warum: Nimmt nur Unveröffentlichtes. Nach dem 04.12. ist diese Tür zu.
Was: Internationaler Wettbewerb (alle Genres bis 35 Minuten).
Warum: Großer Name, gratis. Bedingung: vorher auf keinem deutschen Festival zeigen.
Was: Shorts and Music Videos, Early Deadline.
Warum: Schadet nicht, und ein Sundance-Alumnus hat eine realistische Chance.
Was: Kurze 9:16-Ausschnitte mit Engeln, Musikern, Balkon. Keine Sturzbilder.
Warum: Instagram, TikTok und Shorts tragen den Release nach dem ersten Tag weiter.
Was: Dreh mit der Band, Entscheidungen, Komposit. KI als Werkzeug zeigen, nicht als Schlagwort.
Warum: Gegenwind gab es nur dort, wo KI verschwiegen wurde. Offen genannt gewinnt sie Preise.
Was: Kurzer Text mit Link an APA Kultur, Falter, Der Standard, skug.
Warum: Eine APA-Meldung zieht Regionalzeitungen nach. Wahrscheinlichkeit gering, Aufwand auch.
Was: Kinosaal für einen Abend (Schikaneder oder Topkino), Video zweimal, danach Band.
Warum: Freunde, Presse und Branche an einem Ort. Teuerster Punkt, deshalb weiter unten.
Was: UK Music Video Awards, CICLOPE, Camerimage. Verlangen ein veröffentlichtes Video.
Warum: Spät, aber mit Festivalerfolgen im Rücken realistischer.
Was: Bei der Auswahl des Musikvideopreises nachfragen, ob K3 nach einem Online-Release noch in den Wettbewerb kann.
Warum: Einziger harter Konflikt mit dem Winter-Release. Eine Mail klärt, ob wir den wichtigsten heimischen Preis aufgeben.
46 Einträge, 40 mit Namen. Nur öffentliche Berufsadressen. Status sagt, woher die Adresse kommt. Angeschrieben ist noch niemand.
In jedem Text heißt es: die Welt geht unter und wir schauen zu. Nie: Menschen springen. Fallende Menschen können als Suizid gelesen werden, das kostet Reichweite und Vertrauen.
Thumbnail, Teaser, Clips zeigen Engel, Musiker, Balkon. Nie den Fall.
Am Ende des Videos und in jeder Beschreibung: Telefonseelsorge 142, Rat auf Draht 147.
In den Credits, in jeder Einreichung derselbe kurze Absatz, auf YouTube die Kennzeichnung für veränderte oder synthetische Inhalte.
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